Öffentliche Diskussion um Auftritt von Adrian Matthes

Wir haben es am Montag ja schon kurz berichtet: Die Veranstaltung mit Adrian Matthes im Heimatmuseum in Pommelsbrunn am Donnerstag wurde abgesagt. Grund dafür war leider nicht eine Einsicht in das problematische Gesamtbild des Referenten, sondern einzig und allein der öffentliche Druck, den wir in den letzten Tagen und durch unsere detaillierte Veröffentlichung aufbauen konnten. Wir hätten uns gewünscht die Angelegenheit geräuschloser und ohne Kollateralschäden für das Heimatmuseum in Pommelsbrunn zu lösen. Ihr habt es vielleicht schon gesehen, gestern berichtete die Hersbrucker Zeitung dann zu dem Fall. 

https://www.nn.de/region/nuernberger-land/heftige-kritik-am-heimatmuseum-pommelsbrunn-burgermeister-stoppt-umstrittenen-redner-1.15314684

https://www.nn.de/region/nuernberger-land/vortrag-im-heimatmuseum-pommelsbrunn-die-richtige-entscheidung-aus-den-falschen-grunden-1.15314682

Zwischenzeitlich hat sich Matthes auf Instagram selbst zu Wort gemeldet und die Hersbrucker Zeitung und auch ihren Redakteur persönlich scharf angegriffen. Er verteidigt weiterhin seine Protagonisten und geht mit keinem Wort auf die zahlreichen Verbindungen zu rechtsextremen Kontexten ein, die ihm ebenfalls vorgeworfen werden. Stattdessen zettelt er mit seinen 20.000 Instagram-Follower einen Shitstorm gegen die Hersbrucker Zeitung an. Was uns ebenfalls mehr als irritiert ist die Tatsache, dass das Heimatmuseum diesen Post mit „Gefällt mir“ markiert.

Im übrigen noch ein Veranstaltungshinweis: Am Samstag den 7. November findet um 14 Uhr wieder die jährliche Gedenkstunde an die Opfer des KZ-Außenlagers Hersbruck am KZ-Mahnmal in Schupf statt, die Veranstalter*innen genauso wie wir freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme.

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